Firefox pflegt einen absolut transparenten Umgang mit Daten – im Firefox-Datenschutzhinweis erfahren Sie, was das konkret für Sie bedeutet.
Dieser Artikel beschreibt, welche Daten in einem Absturzbericht enthalten sind, wie Mozilla diese verwendet und wie Sie die Einstellung zur automatischen Übermittlung von Absturzberichten verwalten.
Welche Daten sind in einem Absturzbericht enthalten?
Absturzberichte enthalten technische Details zum Absturz, mit deren Hilfe Mozilla Probleme in Firefox erkennen und beheben kann. Dazu gehören:
- Absturz-Metadaten: Informationen wie das Betriebssystem, die Firefox-Version und der Zeitpunkt des Absturzes. Dadurch können wir eingrenzen, welche Plattformen/Nutzergruppen vom Absturz betroffen sind.
- Arbeitsspeichernutzung des Geräts: Informationen über den zum Zeitpunkt des Absturzes verfügbaren Arbeitsspeicher. Diese Informationen können ein nützliches Werkzeug sein, um festzustellen, ob ein Absturz durch zu wenig Arbeitsspeicher verursacht wurde.
- Stack-Traces des Absturzes: Technische Details über den Code, der zum Zeitpunkt des Absturzes ausgeführt wurde. Diese Details helfen den Entwicklern, die Absturzursache zu ermitteln (unabhängig davon, ob sie durch Firefox oder durch den Code eines Drittanbieters verursacht wurde).
- Speicherabbilder aus dem Programmspeicher: Kleine Speicherfragmente werden im Bericht gespeichert, um den Entwicklern bei der Analyse des Absturzes zu helfen. Diese können private Informationen enthalten und sind nur einer kleinen Anzahl von Entwicklern bei Mozilla zugänglich.
- Browser-Metadaten: Die URL, die zum Zeitpunkt des Absturzes geladen wurde, kann enthalten sein, wenn Sie dem Senden zustimmen. Manchmal können Abstürze nur auf bestimmten Webseiten reproduziert werden, sodass die betreffende URL für die Fehlersuche zur Absturzursache wertvoll sein kann.
- Ergebnisse von Hardwaretests: Wir erhalten eine bemerkenswerte Anzahl von Abstürzen, die einfach auf fehlerhafte Hardware zurückzuführen sind. Um diese Fälle zu erkennen, führen wir einfache Hardwaretests durch und nehmen die Ergebnisse in die Berichte auf. Die Tests dauern nicht lange und die Ergebnisse enthalten keine personenbezogenen Daten, aber die Nutzer können die Übermittlung dieser Informationen ablehnen.
Einige Absturzberichte können zusätzliche Debugging-Informationen enthalten, z. B. Minidumps – kleine Speicherabbilder, die Daten wie die Liste der zum Zeitpunkt des Absturzes von Firefox geöffneten Dateien oder die letzte vom Nutzer besuchte URL enthalten können, um die Diagnose von Abstürzen zu erleichtern. Nur eine begrenzte Anzahl von Mozilla-Entwicklern hat Zugriff auf diese Daten.
Eine detaillierte Aufschlüsselung der in Absturzberichten enthaltenen Daten finden Sie im Glean-Wörterbuch.
Welche Daten sind in einem Absturz-Ping enthalten?
Firefox sendet auch Absturz-Pings, kleinere Berichte, die nur die nicht identifizierenden Metadaten über Abstürze enthalten. Diese werden automatisch gesendet, es sei denn, Sie deaktivieren in Ihren Einstellungen die Erhebung und Verwendung technischer Daten und Interaktionsdaten. Absturz-Pings enthalten zwar weniger Informationen als Absturzberichte, spielen aber eine wichtige Rolle bei der Priorisierung der Fehlersuche (da sie eine bessere Einschätzung der Auswirkungen von Fehlern ermöglichen und Einblicke in Abstürze von Hintergrundprozessen geben, für die wir normalerweise keine Berichte erhalten). Absturz-Pings geben auch ein viel genaueres Bild von der allgemeinen Stabilität von Firefox.
Eine detaillierte Aufschlüsselung der in Absturz-Pings enthaltenen Daten finden Sie im Glean-Wörterbuch.
Wie verwendet Mozilla Absturzberichte und Absturz-Pings?
Mozilla verwendet Absturz-Pings und -Berichte, um Fehler zu beheben, indem die Absturzursache ermittelt und die Fehlerbehebung priorisiert wird, um die Zuverlässigkeit durch die Erkennung von Trends zu verbessern, um Firefox stabiler zu machen, und um das Nutzererlebnis zu verbessern, indem sichergestellt wird, dass zukünftige Updates weniger wahrscheinlich abstürzen.
Firefox erlauben, Absturzberichte automatisch zu senden
Sie können festlegen, ob Firefox Absturzberichte automatisch senden soll:
- Klicken Sie in der Menüleiste am oberen Bildschirmrand auf und wählen Sie dann .Klicken Sie auf die Menüschaltfläche
und wählen Sie .
- Gehen Sie zum Abschnitt .
- Scrollen Sie hinunter zum Abschnitt Datenerhebung durch Firefox und deren Nutzung.
- Setzen oder entfernen Sie das Häkchen neben Absturzberichte automatisch senden.
Was geschieht, wenn Sie diese Option aktivieren?
Wenn Sie diese Option aktivieren, sendet Firefox Absturzberichte automatisch. Dadurch wird sichergestellt, dass Mozilla wichtige Absturzdaten erhält, um die Stabilität von Firefox zu verbessern. Wenn Sie diese Option deaktiviert lassen (die Standardeinstellung), bleiben die Absturzberichte lokal auf Ihrem Gerät gespeichert, bis Sie sie manuell senden – z. B. indem Sie einen Absturzbericht senden, nachdem Firefox Sie nach einem neuen Absturz dazu auffordert.
Absturzberichte manuell senden
Sie können Absturzberichte nicht nur direkt nach einem Absturz senden, sondern auch alle Ihre Absturzberichte ansehen und sie möglicherweise später senden, indem Sie about:crashes in die Adressleiste eingeben.
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