Oblivious HTTP (OHTTP) erklärt

Firefox, Firefox für Android, Firefox für iOS Firefox, Firefox für Android, Firefox für iOS Erstellt:
Dies ist eine maschinengenerierte Übersetzung des englischen Artikels. Er wurde nicht von einem Menschen überprüft und kann Fehler enthalten. Wenn Sie diesen Inhalt überarbeiten möchten, können Sie hier beginnen.

progressive rollout banner Firefox geht transparent mit Ihren Daten um. Weitere Informationen erhalten Sie im Firefox-Datenschutzhinweis.

Mozilla hat sich dem Schutz Ihrer Privatsphäre und der Sicherheit Ihres Online-Erlebnisses verschrieben. Eine der Technologien, die in Firefox zur Verbesserung des Online-Datenschutzes eingesetzt wird, ist Oblivious HTTP (OHTTP). Dieser Artikel erklärt, was OHTTP ist, wie es funktioniert und wie es zum Schutz Ihrer Daten beiträgt.

Was ist Oblivious HTTP?

OHTTP ist eine Technologie, die entwickelt wurde, um Online-Anfragen privater zu gestalten, indem sie trennt, wer eine Anfrage stellt, und was der Inhalt der Anfrage ist. Dies trägt dazu bei, dass Ihre persönliche Identität und Ihre Surfgewohnheiten besser geschützt sind, wenn Sie auf bestimmte Online-Dienste zugreifen.

Wenn Sie eine Website besuchen oder Firefox sich mit einem Server verbindet, enthält Ihre Anfrage – wie das Laden einer Webseite oder das Senden von Informationen – Details wie Ihre IP-Adresse.

Diese IP-Adresse kann Ihren ungefähren Standort preisgeben und dazu verwendet werden, Ihre Aktivitäten über mehrere Anfragen hinweg zu verfolgen. Im Laufe der Zeit könnten diese Informationen kombiniert werden, um ein Profil Ihrer Surfgewohnheiten zu erstellen.

OHTTP hilft, diese Art der Nachverfolgung zu reduzieren, indem sichergestellt wird, dass kein einzelner Server sowohl sieht, wer Sie sind, als auch, was Sie anfragen.

Wie funktioniert OHTTP?

OHTTP verbessert den Datenschutz, indem es Ihre Anfrage verschlüsselt und über einen Relay-Server sendet, der identifizierende Informationen entfernt, bevor er sie weiterleitet. Dies verhindert, dass Websites Ihre Identität mit Ihren Aktivitäten verknüpfen können. So funktioniert es:

  • Verschlüsselung: Ihr Browser verschlüsselt die Anfrage mit dem öffentlichen Schlüssel des Zielservers. Dadurch wird sichergestellt, dass nur das Ziel die Anfrage lesen kann.
  • Relay-Server: Anstatt direkt zur Website zu gelangen, durchläuft Ihre Anfrage zuerst einen Relay-Server. Der Relay-Server entfernt Ihre IP-Adresse und andere Metadaten, bevor er die Anfrage weiterleitet. Da die Anfrage verschlüsselt ist, kann der Relay-Server deren Inhalt nicht lesen.
  • Zielserver: Das Ziel entschlüsselt die Anfrage, sieht aber niemals Ihre IP-Adresse. Es verarbeitet die Anfrage und sendet eine verschlüsselte Antwort über den Relay-Server zurück.

Das folgende Diagramm schlüsselt den verschlüsselten Anfrage- und Antwortfluss in OHTTP auf und zeigt, wie sich die Daten zwischen dem Client, dem Relay-Server und dem Zielserver bewegen. Diagram Dies schafft eine Rollentrennung, bei der der Relay-Server und der Zielserver zusammenarbeiten, ohne dieselben Informationen zu teilen. Der Relay-Server leitet Ihre Anfrage weiter, ohne deren Inhalt zu kennen, während der Zielserver die Anfrage verarbeitet, ohne zu wissen, wer sie gesendet hat.

Zu keinem Zeitpunkt hat ein einzelner Server Zugriff auf sowohl Ihre Identität als auch Ihre Anfrage. Aufgrund dieses Designs fügen Dienste, die OHTTP verwenden, eine zusätzliche Datenschutzebene hinzu – sogar gegenüber den Servern, die Ihre Daten verarbeiten.

Wie nutzt Mozilla OHTTP zu Ihrem Vorteil?

Oblivious HTTP kann besonders nützlich für Dienste sein, die Datenschutz erfordern, wie z. B. das Sammeln von anonymisierten Nutzungsstatistiken oder den Schutz sensibler Anfragen.

Wenn Sie beispielsweise in die Adressleiste tippen, kann Firefox direkte Ergebnisse wie Website-Links, schnelle Antworten oder lokale Empfehlungen liefern, ohne Sie auf eine Suchergebnisseite zu leiten. OHTTP stellt sicher, dass Ihre Anfrage verschlüsselt und von Ihrer Identität getrennt wird, sodass keine einzelne Partei das, was Sie tippen, mit Ihrer Person in Verbindung bringen kann.

Der Dienst sieht nur die durchgeführten Suchanfragen, nicht aber, wer sie stellt.

Ein weiteres Beispiel ist „Oblivious DNS über HTTPS“ (oDoH). Firefox verwendet bereits DoH, um DNS-Anfragen zu verschlüsseln, anstatt sich auf den DNS-Server Ihres Internetanbieters zu verlassen.

Mit oDoH fügt ein OHTTP-Relay-Server noch mehr Datenschutz hinzu:

  • Der Relay-Server weiß, wer die Anfrage stellt, aber nicht, auf welche Website zugegriffen wird.
  • Der DoH-Server kennt die Website, aber nicht, wer sie angefragt hat.

Diese Trennung stellt sicher, dass kein einzelner Server sowohl Ihre Identität als auch Ihre Surfaktivitäten nachverfolgen kann.

Was bedeutet das für Sie?

Als Firefox-Nutzer müssen Sie nichts unternehmen, um von OHTTP zu profitieren. Dieser Dienst läuft im Hintergrund, wenn er aktiviert ist, und fügt bestimmten Diensten eine zusätzliche Datenschutzebene hinzu. OHTTP ist keine Einstellung, die Sie ein- oder ausschalten können; stattdessen wird es automatisch verwendet, wenn ein Dienst so eingerichtet ist, dass er es unterstützt.

Mozilla unterstützt ein offenes, sicheres und die Privatsphäre respektierendes Internet, wie im Mozilla-Manifest dargelegt. Technologien wie Oblivious HTTP (OHTTP) helfen, die Nachverfolgung zu minimieren und den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten zu geben. Einzelheiten zum Umgang mit Daten finden Sie in der Mozilla-Datenschutzerklärung.

Zugehörige Ressourcen

Diese netten Menschen haben geholfen, diesen Artikel zu schreiben:

Illustration of hands

Mitmachen

Vergrößern und teilen Sie Ihr Fachwissen mit anderen. Beantworten Sie Fragen und verbessern Sie unsere Wissensdatenbank.

Weitere Informationen